Unser zusätzliches Hilfsangebot für Angehörige nach einem assistierten Suizid
Wenn ein nahestehender Mensch durch einen assistierten Suizid verstirbt, stehen Angehörige oft vor einer besonderen und vielschichtigen Situation.
Wie nach einem Suizid bleiben Schmerz, Sehnsucht und viele offene Fragen. Und doch ist manches anders: Vielleicht war da Verständnis für die Entscheidung – und gleichzeitig ein leises Hoffen, es möge doch noch einen anderen Weg geben. Vielleicht Dankbarkeit für erspartes Leiden – und zugleich tiefe Traurigkeit, Zweifel oder ein Gefühl von innerer Zerrissenheit. Nicht selten kommt das Empfinden hinzu, sich gegenüber anderen erklären zu müssen.
Aufgrund mehrerer Anfragen bieten wir bei AGUS Brüggen ab sofort im Rahmen unserer Sprechstunde auch persönliche Gespräche für Angehörige nach einem assistierten Suizid an.
In einem geschützten Rahmen möchten wir Raum geben für Austausch, Orientierung und Entlastung in der ersten Zeit.
Es handelt sich um ein niederschwelliges Gesprächsangebot für Einzelpersonen oder Paare. Es ist kein Gruppenangebot und versteht sich nicht als fachliche oder therapeutische Begleitung.
Die Gespräche werden ehrenamtlich von selbst betroffenen Angehörigen angeboten. Deshalb entstehen keine Kosten. Sie können freiwillig und ohne weitere Verpflichtung wahrgenommen werden.
Unsere Kontaktdaten finden Sie hier
